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ich will Dich in die Geſellſchaft der Francs⸗Lapins (Freihaſen) einführen! dort wirſt Du Leute finden, die ihren Mann ſtellen... Haſt Du Baarſchaft bei Dir?— Ja... ich habe noch ſechs oder ſieben
Franken von dem, was mir Herr Albert geſtern ge⸗
geben hat.— Die müſſen verzehrt werden. Heute können wir doch nicht mehr arbeiten, es iſt zu ſpät und Du haſt Zerſtreuung nöthig, ich eigentlich auch. Vorwärts... ich will Dich unterwegs zugleich ein Lied ſingen lehren, das nach der Melbdie„Partaut la Syrie“ geſungen und mit einer Feuerzange, die man auf einen Kohlenkeſſel ſchlägt, accompagnirt wird; das macht beim Nachtiſche einen herrlichen Effekt.“
Sanscravate nimmt den Arm ſeines Kameraden. Man ſieht ihm an, daß er ſein Möglichſtes thut, ſeinen Unmuth zu bekämpfen und ſich anſtrengt, hei⸗ ter zu ſcheinen. Johann Ficelle, der ſich für einen guten Sänger, hat bereits das Lied begonuen, mit dem er ſeine reund erfreuen will, als an der Ecke der Barbette⸗ in die alte Templeſtraße ein junger Mann mit einem runden Hute, deſſen Anzug, ohne gerade elegant zu ſein, doch der eines anſtändigen Bürgers iſt, raſch an ihnen vorbeigeht.
Der junge Mann, der über Etwas nachzudenken ſcheint, ſetzt, ohne die beiden Commiſſionäre zu be⸗ achten, ſeinen Weg fort. Aber dieſe haben ihn ge⸗ ſehen, erkannt, und Johann Ficelle ruft mit triumphi⸗ render Miene aus:„Nun... was habe ich Dir ge⸗ ſagt?... habe ich mich geirrt?... Du haſt Dich


