Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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nur gerne mit dem Andern antreffen mögen, um It.

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iſt keine ſchwere Aufgabe. Es war Niemand bei der Gemüſehändlerin als ein altes Weib, die, ſo viel mir ſchien, eine gelbe Rübe ſuchte, denn ſienwarf alle untereinander. Ach! ich will ſelbſt nachſehen. Damit geht Sanscravate auf die Seite der Gemüſehändlerin hinüber. Johann Ficelle folgt ihm pfeifend. Als ſie an der Bude vorbei ſind, ſteht Sanscravate ſtille und ſagt mit überraſchter Miene:Sie iſt nicht da! Beim Kukuk!... ich habe es ja beſtimmt gewußt! denn ich habe Falken⸗ augen. Ich begreife aber auch gar nicht, wie Du meinen konnteſt, Baſtringuette ſei da. Nicht um in eine elende Bude zu gehen, wo man verbrannte Zwiebeln und alten Brieerkäſe verkauft, hat ſich Deine Schöne ſo herausgeputzt und ihre beſten Fahnen angezogen. Wenn ſich ein Weib ſchön anthut, ſo läßt ſich vorausſetzen, daß ſie zu einem Manne geht, deſſen Eroberung ſie machen will; um das heraus⸗ iden⸗ braucht man kein Chemiker zu ſein. .. ja... Du haſt Recht. Ol ich kenne die Welr, geh... Ich ſage manchmal nichts, aber ich denke deſto mehr. Was hindert Dich übrigens, die Gemüſehändlerin zu fragen, ob Baſtringuette heute ſchon da geweſen ſei? Nein... dann würde ſie erfahren, daß ich ſie geſucht habe... und am Ende glauben, ich bekümmere mich um ſie... ich mag nicht. Ich meine, ſie würde ſich nicht ſehr irren, wenn ſie das vorausſetzte. Ich ſage Dir, ich liebe ſie nicht mehr... ich verabſcheue ſie... ich hätte ſie