Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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will gt ſchon wieder ein Dienſtmädchen verführen.* Das iſt ein gefährlicher Menſch! Was würde er erſt machen, wenn er meine hübſche Nachbarin oben ſehen würde!... Sie haben eine hübſche Nach⸗ barin? fragt Albert.Reizend! höchſtens ſiebzehn Jahre alt, ſo viel mir ſcheint... Sie hat eine köſt⸗ liche Taille, ein ſchelmiſches, liebliches Geſichtchen, Lebhaftigkeit, Anmuth und Schüchternheit im Blick... Sie iſt wahrhaftig eine der hübſcheſten Griſetten, die ich je geſehen habe! Laß ſie herunter kommen! ſchreien die jungen Leute alle.Laß ſie holen! Soll ich hinaufgehen? fragt Tobias, ſeine Naſe ab⸗ leckend, die von dem erhaltenen Stoße geſchwollen iſt.Ich will ſie magnetiſiren, das wird ihr Spaß machen! ſagt Dupetrain.Nein, meine Herren, entgegnet Balivan,ſie iſt unmöglich hier herunter zu bringen... Ha, beim Kukuk, wenn man das könnte, ſo wäre mir nichts lieber. Ich habe ihr oft genug angeboten, ihr Porträt zu malen, es ihr dann zu ſchenken... ich habe ſogar geſagt, ich wolle ſie in jedem ihr beliebigen Koſtum machen... Selbſt als Eva, wenn ſie gewollt hätte, nicht wahr? Alle meine Anerbieten wurden abgewieſen; das junge Mädchen iſt tugendhaft, wie es ſcheint. Sie wohnt bei ihrer Tante und geht nie aus, als um ſich in ihr Geſchäft zu begeben... ſie iſt eine Nätherin. Ach, ach, mein Lieber! ruft Cöleſtin aus,eine Nätherin... und Sie haben ſie nicht überwunden! Das würde einem Andern beſſer gelingen, und wenn ich mich darein miſchen möchte. Ach, ihr! Ihr