3 135 ich habe ihn meinem Freunde theilweiſe diktirt.— Ahl Sie haben ihn diktirt!... Dann ſind Sie und Ihr Freund zwei ſchamloſe Menſchen!“
Mit dieſen Worten gibt Madame Plays dem jun⸗ gen Tobias eine Ohrfeige, in Folge deren er ganz betäubt und wie angenagelt auf ſeinem Platze bleibt, dann nimmt ſie haſtig ihren Shawl und ihren Hut, zieht dieſe ſchnell an und verläßt augenblicklich das Cabinet, ohne die Perſon, welche ſie darin zurück⸗ läßt, nur eines Blickes zu würdigen.
Der arme Pigeonnier verweilt noch ganz ergriffen von dem, was ihm begegnet iſt, mehrere Minuten auf derſelben Stelle, dann ſtürzt er aber mit großen Schritten in dem Zimmer auf und ab und ſchreit: „Ha!l das iſt zu arg!... eine Ohrfeige!... weil ich ihr mein Empfehlungsſchreiben übergab... eine Ohr⸗ feige... während ſie ſich doch eben noch in die Kniee kneifen ließ... und wie!.. Das iſt unbegreiflich! Und bei alle dem habe ich mein Geld zum Fenſter hinausgeworfen... Kellner! Kellner!..“
Der Kellner kommt mit noch höhniſcherer Miene. Tobias hat vier Franken fünfzig Sous zu bezahlen. Er legt ſeufzend das Geld hin und denkt:„Wenn ich es nur bei der Bouillotte wieder gewinne!...“
In dieſem Augenblick fängt der Marktſchreier aber⸗ mals wieder an, mit ſeinem Stocke auf das Gemälde zu klopfen, und ſchreit:„Kommen Sie herein, meine Herren und meine Damen, kommen Sie herein, Sie werden ſehen, was zu ſchauen iſt... Neeeeee. hmen
W,——y


