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Sie bleiben bei ihr und leiſten ihr, meine Ankunft erwartend, Geſellſchaft... Ich komme nicht, die Dame wird wüthend auf mich, Sie tröſten ſie, und dann gibt ſich natürlich das Weitere von ſelbſt.— Dieſe Intrigue iſt ſehr leicht auszuführen,“ ſagt Cöleſtin. Tobias ſchüttelt den Kopf; die Sache ſcheint ihm zwar lockend, indeß ſinnt er doch noch darüber nach und murmelt:„Glauben Sie aber, daß Madame Plays meinen Arm annehmen wird... daß ſie es nicht übel nimmt, wenn ſie erfährt, daß Sie mich zum Vertrauten Ihres Verhältniſſes mit ihr gemacht haben?— Haben Sie keine Sorge, mein lieber To⸗ bias; ich weiß, zu wem ich Sie ſchicke. Sie können ſich vorſtellen, daß ich nicht gegen alle Frauenzimmer ſo verfahren würde, aber ich kenne Madame Plays: das iſt ein Weib, welches ſich nichts um das Ge⸗ ſchwätz der Leute bekümmert und ſtolz auf ihre Er⸗ oberungen iſt. Die ſchöne Herminie iſt beinahe ein Mann im Unterrock.— Potz Teufel! Hoffentlich be⸗ zieht ſich das nur auf's Moraliſche?— Seyen Sie getroſt; was das Phyſiſche anbetrifft, ſo iſt ſie ein prächtiges Weib. Ihr Mann bekümmert ſich nicht im Geringſten um ihr Betragen... außerdem läßt er ſich von ihr an der Naſe herumführen... Wenn ſie ihm weiß machen würde, der Obelisk von Luxor habe ihr ein Kind gemacht, ſo würde er es glauben oder wenigſtens dergleichen thun; das Ganze handelt ſich alſo darum, ob Sie ihr gefallen, das Uebrige macht ſich von ſelbſt.— O, dann habe ich ſchon einige Hoffnung... wohlan, ich gehe es ein. Ja, ich will


