ein Seitenſtück des Akteon abgeben könnte. Ich will den Ausgang der Geſchichte wiſſen... oder ich verlange mein Geld wieder zurück.— Ja, ja, das Ende der Geſchichte!“ ruft Cöleſtin aus.
Albert fuhr in ſeiner Erzählung fort, aber nicht mehr in demſelben heitern Tone wie vorher, und wie wenn er es bloß noch aus Gefälligkeit thäte.
„Nun, meine Herren, Madame Plays war bei der Soirée danſante der Madame Baldimer... die Geſellſchaft war etwas gemiſcht... was ſich leicht begreifen läßt. Eine Fremde, die ſeit höchſtens einem Jahre in Paris wohnt, kann noch nicht viel Leute kennen, und muß, wenn ſie Geſellſchaften und Bälle geben will, vertrauensvoll diejenigen Perſonen ein⸗ laden, die man ihr vorgeſtellt hat... und ihr Ver⸗ trauen iſt oft ſehr übel angebracht!...— Sackerlott! Albert, Du ſprichſt heute wie ein Advokat!...— Madaͤme Plays war prachtvoll; Sie wiſſen, die Dame iſt ein wenig koloſſal, allein deſſenungeachtet eine ſehr ſchöne Frau. Der große Saint⸗Clair war da, ließ ſie nicht aus den Augen, und warf ihr Lie⸗ besblicke zu... daß man vor Lachen hätte berſten moögen. Madame Plays ging aus Mangel an etwas
Beſſerem darauf en... Das iſt nämlich ein Frane zimmer, welches immer mit etwas beſchäftigt ſein muß. Meiner Treu, mit einem Mal kam mir der Gedanke in den Sinn, ich wolle dem Dummkopf von Saint⸗Clair dieſe Eroberung wegkapern!... Bis dahin hatte ich mich nie um Madame Plays bekümmert, mit der ich früher oft in Geſellſchaft


