Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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19. Albert zieht ein hübſches Cigarren⸗Etui von ita⸗ lieniſchem Stroh aus der Taſche und bietet den bei⸗ den jungen Leuten, die ſie begegnet haben, welche an; zein Jeder nimmt eine Cigarre und zündet ſie bei Albert und Cöleſtin an. Unterdeſſen flüſtert To⸗ bias ſeinem Nachbarn in die Ohren:Iſt das De⸗ ſilly, der Maler, der die komiſchen und witzigen Carrikaturen in die kleinen Journale macht? Derſelbe. Deſilly, Sie haben mir verſprochen, mir die Sammlung Ihrer letzten Carrikaturen zu geben, die ich nach Bordeaux ſchicken muß. Wann erlauben Sie, daß ich zu Ihnen kommen darf? Kinder, verlangt nur in dieſem Augenblick nichts von mir; ich bin verliebt... und kann mich unmöglich

mit etwas Anderem als meiner Leidenſchaft beſchäf⸗

tigen... Sie dauert vielleicht acht, vielleicht auch vierzehn Tage, jedenfalls aber nicht über einen Mo⸗ nat; dann bin ich ganz der Eurige. Lebt wohl.

Damit ſetzten der Künſtler und ſein Freund ihren Weg wieder fort.

Er iſt verliebt! ruft Herr Tobias aus;das nimmt ihn, wie es ſcheint, vollſtändig in Anſpruch. Allerdings, aber er kennt die Dauer ſeiner Ge⸗ fühle, und täuſcht ſich hierin niemals. Der iſt weit vernünftiger als alle die, welche, ſo oft ſie eine neue Leidenſchaft empfinden, glauben, ſie dauere ewig!... Glaubt man das in unſern Tagen! entgegnete Herr Tobias, nachläſſig mit ſeiner Haarkette ſpielend. Aber mit alle dem hat uns Albert ſeine Geſchichte von der Madame Plays nicht vollendet, deren Gatte.