ihr die Cour?— Weil ſie ſchön iſt!..— Es gibt
genug ſchöne Frauen in Paris..— Und auch in
der Umgegend,“ verſetzte Tobias.„Ich habe eine in Nanterre gekannt!... Welches herrliche Weib!— Hat ſie Backwerk feilgeboten?— Ach Dummkopf!... Backwerk feilgeboten... es war eine Frau von Stande. — Sie wohnte auf einem Hügel?— Sie hatte eine Villa, mein Herr, eine prachtvolle Villa!..— In Nanterre?... ſonderbar, ich habe nie ſchöne Wohnungen dort geſehen.— Es war nicht gerade in Nanterre ſelbſt, ſondern in der Nähe davon.“
Albert Vermoncey iſt nachdenklich geworden; er geht langſamen Schrittes vorwärts und wendet ſich bisweilen um, um der Citadine von der Ferne nach⸗ zuſehen. 3
Herr Cöleſtin, der, ohne daß er es merken läßt, jede Bewegung des hübſchen jungen Mannes be⸗
obachtet, fährt nach einer Weile, indem er einen be⸗
ſondern Nachdruck anf ſeine Worte legt, fort:„Eine Chaiſe iſt doch eine ſehr bequeme Sache! beſonders in Paris, wo ſie alle mit Rollvorhängen verſehen ſind. Hat man irgend einen geheimnißvollen Gang zu machen... weiß man nicht, wo man ungeſtört
mit ſeiner Geliebten zuſammentreffen kann, ſo ſteigt
man in eine kleine Citadine... holt die Perſon an einem bezeichneten Orte ab; ſie ſteigt ein... man macht die Fenſter zu, läßt die Vorhänge herab... und dann kann der Kutſcher hinfahren, wo er will, es genirt nicht!... Der Wagen kann durch die ganze Stadt, durch die bewohnteſten Straßen, an einem


