Teil eines Werkes 
5. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

das iſt Robineau!. Ach! mein lieber Freund, wie abgenützt find Sie in den drei Jahren geworden, ſeit ich Sie nicht mehr geſehen habe!.. Immer die⸗ ſelbe!.. immer liebenswürdig, beißend!... Welch glücklicher Zufall läßt mich Ihnen begegnen?... Und wie kommt es, daß Sie's wagen, mit mir zu ſprechen? Nehmen Sie ſich in Acht, Sie werden Aufſehen errregen! Wenn eine Ihrer hohen Bekannt⸗ ſchaften, eine Ihrer Prinzeſſinnen Sie mit mir ſprechen ſähe!.. Ach Gott!... was würde man ſagen 2... Machen Sie doch geſchwind, daß Sie fortkommen, Sie könnten ſich comprominiren!...

Ach! Fifine!. ee Spott, Sticheleien!... Ihrem alten, immer zacliichen Freund!...

Ei, ich erinnere mich an die Art, wie mich der alte und zärtliche und ſitzen ließ, ſobald er zu Vermögen kam!... Ach, Sie haben mich ſehr falſch beurtheilt, Fifine, Sie, im Gegentheil, waren augenblicklich erzürnt und wollten mich nicht mehr hören... Sie ſind ſo ein Hitzkopf!... Ich erinnere mich ſogar noch, daß Sie mich ohne Licht ſtehen ließen!... das machte mir vielen Kummer!... und wenn ich nicht gefürchtet hätte, ſchlecht aufgenommen zu werden, ſo legte ich den andern Tag mein Ver⸗ mögen zu Ihren Füßen, denn was ich geſagt hatte, war nur um Ihren Charakter auf die Probe zu ſtellen. Es iſt erſtaunlich, wie ich davon überzeugt bin!. Aber laſſen wir die Vergangenheit!.. Du weißt wohl, daß ich mich immer gern der Gegenwart erfreute, ohne mich um das Weitere zu bekümmern;