Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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ſo wie Du aber entſchloſſen warſt, mir dieſe Liebe zu opfern, konnteſt Du ein angebetet Bild aus Deinen Gedanken entfernen, und einige Tage ſpäter ſchwebte es Dir ſchon weit weniger vor. Ich liebte Iſaura, ohne es ſo bemerklich zu machen; aber es iſt ein Ge⸗ fühl, das nur mit meinem Leben endigen wird!... Möchte ich nicht lange ſo zu leiden haben!... Komm, die Zeit vergeht... mich drängt's...

Eduard ſteht auf, ſie ſetzen ſich wieder in Marſch und nach zehn Minuten ſteigen ſie ins Thal herab. Jetzt iſt Eduard genöthigt, anzuhalten, ſein ganzer Körper zittert, ſein Athem ſtockt, er muß ſich auf Alfreds Arm ſtützen, um nicht zuſammenzubrechen.

Warte... warte... der Anblick dieſes Orts thut mir zu wehe!... verzeih, theurer Alfred, all die Sorge, die ich Dir verurſache.

Statt aller Antwort drückte ihm Alfred die Hand, und bald gingen ſie weiter; aber ſie gewahrten nicht, daß der Mann mit dem Knotenſtock, der nur in ge⸗ ringer Entfernung von ihnen geſtanden, jetzt ihnen nachſchlich, ſorgfältig bemüht, ſich ſtets im Schatten zu halten.

Zuerſt zu ihrer Wohnung, ſagte Eduard, damit wir erfahren, ob ſie noch zu Hauſe iſt.

Schweigend gingen ſie weiter; möglichſt das Ge⸗ räuſch der Tritte vermeidend, ſtanden ſie bald vor dem Häuschen: im untern Zimmer erblickten ſie Licht, das Fenſter ſteht offen und von ferne ſehen ſie Iſaura im Gemach. 5

Sie iſt da!... ſagte Eduard leiſe. Ja,