Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Alfred drückt ſeines Freundes Hand und beſteht nicht darauf, bei ihm zu bleiben, denn er weiß, daß es bei großem Schmerz Augenblicke gibt, wo ſelbſt Tröſtungen läſtig ſind. Zur Geſellſchaft zurückgekehrt, verkündigt er Eduards Unwohlſein. Die Abweſenheit eines der jungen Männer, Alfreds düſteres, nach⸗ denkliches Weſen tragen nicht dazu bei, das Mahl des zweiten Hochzeittags zu erheitern, und als man ſich zum Spiel ſetzte, wartete Alfred nur die achte Stunde ab, um ſich zu entfernen. Nachdem er ſich mit Mantel und Waffen verſehen, begab er ſich zu Eduard, der ungeduldig im Zimmer auf und ablief. Da bin ich, ſagte Alfred.

So laß uns gehen, war Alfreds kurze Antwort, es iſt Zeit.

Warum zu Fuß?...

Wir werden weniger bemerkt... man kann uns nicht ſo leicht kommen hören... Wer weiß, ob der, den ich ſuche, nicht einige Spione auf der Straße poſtirte, um ihn von einem etwaigen Ueberfall zu benachrichtigen?

Es ſei, gehen wir zu Fuß... auch gut, viel⸗ leicht wird der Marſch und die kühle Abendluft Dich etwas ruhiger machen.

Eduard antwortet nicht mehr, er nimmt ſeine Piſtolen, wickelt ſich in ſeinen Mantel und ſteigt die Treppe hinab. Alfred drückt dem Pförtner ein Gold⸗ ſtück in die Hand, damit er ihre Rückkunft abwarte, die ſich wohl ſehr verzögern kann. Sie verließen das Schloß und ſchlugen beim bleichen Mondlicht,