Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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meine Beſuche nicht mehr... Du ſiehſt wohl,... er ſtiehlt mir diejenige, die ich liebe... er macht mich unglücklich!... 1

Ich ſehe... daß es unmöglich iſt, einem Lie⸗ benden Vernunft einzureden!...

Mein Entſchluß ſteht feſt, mein Freund... dieſe Nacht ſuche ich meinen Nebenbuhler auf... er ſoll mir Iſaura abtreten oder mir das Leben nehmen...

Dir Iſaura abtreten!... wie!... noch wollteſt Du ihr Deinen Namen geben?...

Ich weiß nicht mehr, was ich thun werde. mein Blut kocht... mein Kopf brennt... Ach! Al⸗ fred, möchteſt Du nie die Qualen einer Eiferſucht kennen lernen!... Mache mir keine Vorſtellungen mehr! ehe ich meine Wuth geſtillt, höre ich nichts mehr... dieſe Nacht gehen wir zuſammen in's weiße Haus... dort will ich den Mann finden, der ſich mit ſo vielen Geheimniſſen umgibt... ich rechne auf Dich als Begleiter, als meinen Sekundanten... Tadelſt Du indeß mein Beginnen, ſo gehe ich allein...

Wer, ich! Dich in einem ſolchen Augenblicke ver⸗ laſſen! Nein, lieber Eduard, ich gehe mit Dir...

Ich werde meine Piſtolen mitnehmen... nimm auch Du Waffen... Aus dem Schloſſe gehen wir zu Fuß... um acht Uhr... um zehn ſind wir dort... bald genug... Jetzt laß mich, geh' in den Salon zurück... Entſchuldige mich, daß ich nicht dort er⸗ ſcheine, ſag', ich ſei unwohl.. Ja, es wäre mir unmöglich, jetzt mit Leuten zuſammen zu ſein, bei denen ich mich verſtellen müßte.