Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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immer vergeblich. Indeſſen Sausſouci's ſich niemals verläugnender Frohſinn ſtählte und belebte immer aufs Neue meinen Muth, wenn Kummer und Trau⸗ rigkeit mich überwältigen wollten. Endlich kamen wir auch in dieſe Gegend, ohne zu wiſſen, ob wir hier glücklicher ſein würden; nachdem wir einen Theil der Franche⸗Comté durchwandert hatten, durchſtreiften wir die Vogeſen. Da wir Räuber nicht zu fürchten hatten, ſo geſchah es öfters, daß wir Nachts mar⸗ ſchirten, und auch unter freiem Himmel Nachtquar⸗ tier hielten, denn zuweilen trafen wir einladende Plätze an, die uns genügenden Schutz darboten, Geſtern war jedoch das Wetter ſo ſchlecht, das Schnee⸗ geſtöber ſo anhaltend, und ein jeder Weg ſo über⸗ ſchneit, daß wir uns im Walde verirrten. Ich war ſtarr von Kälte und von Müdigkeit beinahe erſchöpft, als Sansſouci in einiger Entfernung ein ziemlich ſtattliches Wohnhaus gewahr wurde; ich mochte es nicht wagen, um ein Nachtlager zu bitten, er wollte jedoch durchaus einkehren; während wir uns darüber ſtritten, hörten wir mit einem Male ein Geſchrei aus dem Hauſe zu uns herüber ſchallen; da ſchwankten wir nicht länger, ich klingelte heftig an der Ein⸗ gangspforte und Sansſouci erblickte ein offenes Fen⸗ ſter im untern Stockwerk; die Eiſenſtangen davor lagen weggebrochen am Boden und wir konnten hin⸗ einſpringen. Urtheilen Sie nun von meinem Erſtau⸗ nen, meiner Freude, als ich die wieder fand, die wir ſo lange geſucht hatten, und von der ich mich vielleicht auf immer wieder entfernt hätte, wenn