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da iſt nichts mehr zu hoffen!... aber was wollen Sie nun anfangen?— Wir wollen alle möglichen Nachforſchungen anſtellen; Du, Dupre, fährſt nach Villeneuve⸗St.⸗George und erkundigſt Dich nach allen Jakobs, die ſich im Dorfe befinden mögen: kurz, Du gibſt Dir alle Mühe, etwas zu erfahren... Kannſt Du nichts auskundſchaften, dann werde ich ſchon ſehen, wie.— Ach! ich bin überzeugt, mein lieber Herr, daß Sie die junge Frau mit ihrem armen Kinde nicht verlaſſen werden!...— Nein, Dupre, nein, das werde ich nicht. Aber es iſt ſchon ſpät, ich bin er⸗ müdet. Ich will mich niederlegen und morgen wer⸗ den wir unſere Nachforſchungen weiter fortſetzen.“
Nachdem er den Leuten im Hotel Adelinen und ihre Tochter nochmals dringend empfohlen hat, legt ſich der gute Gerval zur Ruhe.
Adeline bringt die Nacht wie den Tag hin; bald lebhaft aufgeregt, unzuſammenhängende Worte aus⸗ ſtoßend, bald in tiefſter Niedergeſchlagenheit, ohne ſich darum zu bekümmern, was um ſie her vorgeht. Man bemerkt jedoch, daß der Lärm, der ſtarke Ton einer Stimme, das geringſte Geſchrei bei ihr Zittern und die heftigſten Ausbrüche des Wahnſinns veran⸗ laßt. Am andern Morgen erſcheint ein von Herrn Gerval herbeigerufener Arzt bei der Unglücklichen, aber alle ſeine Bemühungen bringen es nur dahin, daß ſie etwas ruhiger wird; er iſt der Anſicht, daß ein ruhiger Aufenthalt die ſchrecklichen Anfälle ihres
Zuſtandes ſeltener machen werde. Aber er gibt nur wenig Hoffnung zu völliger Hebung ihrer Geiſtes⸗


