Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

120

iſt bereit dazu, und erfährt nun Alles, was ihm in Paris mitgetheilt worden iſt.

Sowie Adeline davon in Kenntniß geſetzt iſt, daß ihr Mann im Gefängniß ſitzt, faßt ſie plötzlich ihren Entſchluß; ſie verläßt Sansſouci, geht in ihr Zim⸗ mer, nimmt einige Gegenſtände von Werth, die letzten Ueberreſte ihres Vermögens, ſchnürt ein kleines Bün⸗ delchen mit den nothwendigſten Kleidungsſtücken, und nimmt, nachdem ſie mit einigen Linien ihre Wirths⸗ leute gebeten hat, über ihre Abweſenheit nicht in

aunruhe zu ſein, ihre kleine Ermance auf den Arm, und verläßt den Meierhof, feſt entſchloſſen, alles zu thun, um die Freiheit ihres Mannes zu erlangen oder ſein Gefängniß zu theilen.

Es iſt erſt morgens neun Uhr. Jakob iſt auf dem Felde, die übrigen Hausgenoſſen ſind mit ander⸗ weitigen Arbeiten beſchäftigt, und ſo befindet ſich denn Adeline ſchon längſt auf dem Wege nach Paris, bevor die Hausbewohner von ihrer Abreiſe etwas er⸗ fahren.