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Am andern Morgen, vor den Inſtruktionsrichter geführt, um in ein vorläufiges Verhör genommen zu werden, zittert und ſtottert Eduard, und hat kaum die Kraft, ſein Verbrechen zu läugnen; vergebens hat Lampin, von ſeinem Rauſch nun befreit, ihm die wichtigen Folgen ſeiner Antworten vorgeſtellt und ihn unterrichtet, was er ſagen ſoll; Murville hat ihm auch verſprochen, unerſchrocken zu ſein und ſeinem Rathe zu folgen; aber vor dem Richter verliert der Unglückliche allen Muth und alle Faſſung.
Bis das Urtheil über die Fabrikation des falſchen Wechſels erfolgt, werden Eduard und Lampin in das Gefängniß La Force eingeſperrt. Dufresne bleibt nicht bei ihnen, bereits beſchuldigt, Madame Dolban ver⸗ giftet zu haben, ſoll er früher als ſeine beiden Freunde verurtheilt werden, und wird alſo nach der Concier⸗ gerie gebracht.
Eduard, der nicht die Vorſicht gebraucht hatte, etwas Geld mitzunehmen, wird mit Lampin in einen ſchmutzigen, ſtinkenden Saal geführt, der von einer Menge Elender angefüllt iſt, die des Diebſtahls oder anderer Verbrechen wegen hier beiſammen find. Ein wenig Stroh iſt ſein Lagek, und zur Nahrung er⸗ hält er die gewöhnliche Gefangenenkoſt. Lampin fin⸗ det ſich in ſein Schickſal, iſt fröhlicher Laune, fingt, ſchreit und treibt mit den Unglücklichen, die ihn um⸗
Reue. Er weint die g uze Nacht auf der ihm zum Lager dien Nund ſeine T Paul de Kock. XXI. 8.
hränen ſind 4


