Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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Betragen ihres Mannes Erkundigungen einzuziehen; aber ſie befürchtet Jakob böſe zu machen, der gegen ſeinen Bruder erbittert, nie etwas von ihm hören will.

Jakob zeigt eine Gleichgültigkeit, die ſeinem Her⸗ zen fremd iſt. Im Stillen denkt er nur zu oft an ſeinen Bruder; er iſt über ſein Betragen gegen Frau und Kind entrüſtet, und gäbe alles in der Welt darum, wenn Reue ihn von ſeinem Irrwege zurückbrächte und er um Verzeihung bäte, die man ihm gern gewähren würde..

Adeline und Jakob verſchweigen ſich alſo gegen⸗ ſeitig, was ſie beſchäftigt, weil ein Jeder glaubt, den Andern zu betrüben. Sansſouci iſt der Ver⸗ traute von Beiden. Guillot hat manchmal Aufträge nach Paris; ſei es für den Verkauf ſeiner Feldfrüchte oder den Ankauf von nöthigen Dingen zur Wirthſchaft; dazu wird nun immer Sansſouci gebraucht, weil Jakob es mehre Male, aus Beſorgniß, ſeinem Bruder zu begegnen, abgeſchlagen hat. Aber jedesmal, wenn Sansſouci nach der Hauptſtadt geht, bittet ihn Adeline insgeheim, ſich nach ihrem Manne zu er⸗ kundigen; Jakob dagegen begleitet ihn vor das Hof⸗ thor und ſagt dann im Vertrauen zu ihm:Wenn Du etwas Fatales von dem hören ſollteſt, den wir vergeſſen müſſen, ſo denke, daß Du ſchweigen mußt; verſtehſt Du mich 2... wenn Du ein Wort davon meiner Schwägerin hinterbringſt, ſo biſt Du nicht mehr mein Freund!

Sansſouci entfernt ſich hierauf mit dieſem dop⸗ pelten Auftrage, kehrt aber. jedesmal zurück, ohne

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