Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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laſſen für ſich ſetzen; und der anſtändige Bürger, der ſich ſchämt, geht durch die Hinterthüre ins Bureau.

Eduard zieht das Taſchentuch hervor, denn die Vereinigung dieſer Herren und Damen verbreitet eben keinen ſehr aromatiſchen Duft, vielmehr bilden der Putzkaſten des Savoyarden, die Hätinge des Krä⸗ mers, der Tragkorb des Lumpenſammlers, das Pech des Schuhflickers und der Stockfiſch der Köchin eine Miſchung von Gerüchen, die einen Grenadier zurück⸗ ſchrecken könnte; aber die Lotterieſpieler berechnen ihren Gewinn und riechen nichts.

Bei dem Warten unterhalten ſich die Spieler über ihre Träume, ihre Muthmaßungen, und dabei ſprechen alle zugleich und jeder hat Recht; es iſt ein unausſtehlicher Lärmen, trotz der Bitten und Vor⸗ ſtellungen der Frau im Comptoir, die alle fünf Mi⸗ nuten, wie der Sprecher im Juſtizpalaſt ruft:„Stille doch da hinten... Ruhig, meine Damen, man ver⸗ ſteht ja ſein eigenes Wort nicht!“

Eduard, der nicht zu den gewöhnlichen Gäſten gehört, iſt von dem unaufhörlichen alten Weiberge⸗ ſchwätz ganz wirr im Kopfe geworden; aber das Glück kann nicht theuer genug erkauft werden, und er faßt Muth, ja ſogar den Entſchluß, von dem Ge⸗ wwäſche Vortheil zu ziehen.

„Meine Kleine, ſagt eine ganz mit Lumpen be⸗ deckte alte Frau zu einem andern Weibe, die einen blinden Bettler führt: ich habe heute früh nüchtern eine Spinne hinter meinem Strohſack ſpinnen ſehen. — Ci Wetter, bekommt ſie zur Antwort, ich ſehe

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