Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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nie ſolches Zeug geträumt!— Aber mir dagegen, mir träumte oft noch bei Lebzeiten meines verſtorbe⸗ nen Mannes!“ 5

Eduard drängt die Menge, die ihn vor dem Lot⸗ terie⸗Comptoir gefeſſelt hält, auseinander und ent⸗ fernt ſich. Auf ſeinem Wege denkt er an die gezogenen Nummern. Dieſe Art reich zu werden geht nicht ſo raſch, wie das Roulette, und die Glücksfälle mögen auch ſeltener ſein, aber die Reſultate ſind ungleich glänzender, weil man mit einem Geldſtücke bedeu⸗ tend gewinnen kann.

Den ganzen Tag denkt er bloß an die Lotterie, und am andern Morgen entſchließt er ſich, ſein Glück auch auf dieſem Wege zu verſuchen. Er geht in das erſte Lotterie⸗Comptoir, das er findet, und braucht daher nicht weit zu laufen, denn in den Straßen von Paris trifft man mehr Lotterie⸗ als Armen⸗Collekten.

Es war zehn Uhr Morgens, und der Schluß einer auswärtigen Collekte. Das Bureau war ſo gedrängt voll Menſchen, daß man nicht hineinkommen konnte, und man ſich am Ende der Menſchenreihe aufſtellen mußte, die gegen einige Stücke Papier ihr Geld los werden wollte.

Eduard entſchließt ſich zu warten, und wirft in⸗ deſſen ſeine Blicke auf die ihn umgebende Menge. Sie beſteht beinahe nur aus Perſonen der niedrigſten Klaſ⸗ ſen: aus kleinen Krämern, Köchinnen, Wäſcherinnen, Schuhflickern, Botenläufern und Trödlern. Damit iſt aber nicht bewieſen, daß die höheren Klaſſen nicht auch in der Lotterie ſpielen; die feineren Leute aber