beizulegen, und dem Marquis, ihm für Schmerzens⸗ geld wegen ſeines nicht ſehr werthvollen Geſichts be⸗ ſorgt zu ſein. Dufresne's Sprache macht auf die Geſellſchaft Eindruck, man beruhigt ſich, und Mur⸗ ville, der ſich nicht der Stärkſte fühlt, geht aus dem Saal, indem er ſeinen Freund als Gewährsmann zurückläßt.
Um ſich über das Geſchehene zu tröſten, ſucht Eduard Frau von Geran auf; ſie war nicht im Salon; er geht durch die Vorzimmer, ohne ſie anzu⸗ treffen; ſo iſt ſie vielleicht auf ihr Zimmer gegangen, das in der obern Etage ſich befindet; er ſteigt raſch die dunkle Treppe hinauf, er kennt ja den Weg, öffnet eine Thüre und bemerkt unter einer zweiten Thüre einen Lichtſchein; der Schlüſſel ſteckt im Schloß.. raſch tritt er ein, aber wie wird ihm, als er ſeine Gebieterin nicht allein, ſondern ihren Jockey bei ihr antrifft, deſſen Gegenwart ſeinen Argwohn erweckt. Er bricht in die furchtbarſte Wuth aus, ergreift
eine Ofenſchaufel und ſchlägt damit auf den Diener
los; dieſer ſchreit Zeter und Mord; Frau von Geran ſchreit, weil ihr Diener ihr ſehr nahe geht; Eduard ſchreit ſo arg als beide und wirft endlich, des Schla⸗ gens ſatt, die Ofenſchaufel in die Pſyche der gnä⸗ digen Frau.
Der Spiegel zerbricht mit gewaltigem Getöſe in
tauſend Stücke, Eduard flucht, wüthet, iſt nicht mehr Herr über ſich; der Jockey weint und befühlt ſich am ganzen Körper, und Frau von Geran ruft nach Hülfe, weil ſie für ihre übrigen Möbel, und ſogar für ihre


