Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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ſo anſtändig wie Frascati. Hiernach kann ich ja ohne Bedenken hingehen. Du wirſt auch Defleuret dort nicht verfehlen. Er iſt immer von der Eröffnung bis zu Mittage da, und verſäumt ſogar oft ſeine Mahlzeit. Er ſitzt am grünen Tiſch und ſticht mit der Nadel ſeine Karte. Seit zehn Jahren iſt er bemüht, dahinter zu kommen, wie man gewinnen muß, und verſichert, es binnen Kurzem ergrübelt zu haben; dann will er es ſeinen Bekannten mittheilen. Wenn man das herausbringen könnte! Wetter, das müßte prächtig ſein!... dann brauchte man ſich um nichts mehr zu beunruhigen... man hätte Vergnügen und lebte wie ein Prinz. Glaubſt Du denn, daß es möglich wäre? Eil! allerdings... man hat noch ganz andere Dinge ergrübelt... man hat Beiſpiele... unter uns geſagt, ich kenne mehr als dreißig Per⸗ ſonen, die ihren Rang in der Geſellſchaft behaupten, viel Geld ausgeben, alle Moden mitmachen, ſich nichts verſagen... und doch nur vom Spiele leben. Höre, was ein bekannter Schriftſteller hierüber ſagt:

Das Spiel ernähret eine Menge Leute,

Rechtſchaffner Art, Fiaker, Sänftenträger

Und Wucherer, verſehn mit jenem falben

Kleinod, das täglich läuft von Hand zu Hand,

Gascogner, die in einer Kneipe prahlen,

Glücksritter und ein Rudel Jungferſchaften,

Die ohne den Ertrag des Lanzknechtſpiels

Mit ihrer Tugend wohlfeil Handel trieben!«

Du ſetzeſt mich in Erſtaunen... das hätte ich nie geglaubt, denn es bleibt doch immer nur ein Zufall. Ei, lieber Freund, für den Mann, der