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er ſieht ſie mit einem teufliſchen Lächeln, einer bar⸗ bariſchen Freude an; Adelinen ſcheint das Leben ent⸗ flohen, ſie iſt wie vernichtet; er will ſie umarmen, aber ihre Seele kehrt wieder zurück, ſie nimmt alle ihre Kräfte zuſammen, ſtößt das Ungeheuer von ſich, ſpringt auf, wirft einen Mantel um, und die Feſtig⸗ keit ihrer Haltung, der Stolz in ihrem Blick ſcheinen jedem neuen verrätheriſchen Verſuche widerſtehen zu können.
Dufresne beobachtet ein augenblickliches Still⸗ ſchweigen, dann ſagt er mit ſpöttiſchem Lächeln: „Wie, Madame, wozu der Widerſtand... keine Affek⸗ tation!.. In der That, jetzt wäre ſie nur kindiſch 1... Ihr Stolz iſt gegenwärtig gar nicht am Platze!... Ohne weitere Umſtände glauben Sie mir und laſſen uns Frieden ſchließen... Ich verſpreche Ihnen, Ihr Mann ſoll von meinem Beſuche nichts erfahren... Uebrigens kann ich Sie verſichern, daß er eine Andere liebt; Sie haben ſich alſo gegenſeitig keine Vorwürfe zu machen.“
Dufresne macht einige Schritte, ſich ihr zu nähern, ſie weicht aber mit Abſcheu zurück, wehrt ihn ab und ſcheint mit übernatürlichen Kräften begabt; von ihrem Rufen nach Eduard hallt das Zimmer wieder. Du⸗ fresne läßt nach, denn er überlegt, daß auf das laute Geſchrei der jungen Frau die Dienerſchaft, ſowie ſie es gehört, herbeieilen könnte und das alle ſeine Plane zerſtören würde. Wider Willen muß er ſich daher von Adelinen trennen, aber Zorn und Wuth leuchten aus ſeinen Blicken. Er ergreift den Brief der Madame
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