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2. Th. (1843)
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Renten hindert nicht, ſich auch mit dem Curs der Literatur, Muſik und des Tanzes zu beſchäftigen. Indem man den Curs von Wien auf London no⸗ tirt, kann man wohl auch leicht nach der Schau⸗ ſpielerin fragen, die in dem neuen Stück auftreten ſoll; man verkauft Papiere und miethet zugleich eine Loge in der Oper; man lobt die Nechtſchaffenheit dieſes oder jenes Handlungshauſes, gleichzeitig aber auch die Originalität Byrons, die Pünktlichkeit eines Courtiers und die Pirouetten einer Taglioni; man kennt den Grund eines Falliments, aber auch die Scenerie des Melodramas, das ſo viel Glück macht; man weiß, was auf dem letzten Ball eines Bankiers

und in der kleinen Gitterloge ſeiner Frau vorgefallen

iſt. Kurz, man weiß, man kennt Alles, weil man über Alles ſpricht. In allen ſolchen Verſammlungen macht man Krieg und Frieden, Regen und ſchönes Wetter; man theilt, vereinigt oder vergrößert die Länder mit dem Stockknopf oder der Reitpeitſche; man kennt die Kabinetsgeheimniſſe jedes Hofs!... aber man kommt manchmal zu ſeiner Frau nach Hauſe und weiß nicht, was in ſeinen eigenen vier Wänden vor⸗ gekommen iſt.

Adeline beklagt die ſchönen Tage, die ſie in der erſten Zeit ihrer Ehe auf dem Land verlebt hat. Ihr

Mann liebt ſie jedoch immer noch, ſie zweifelt nicht

daran; aber ſie ſieht ihn ſeltener, und wenn er bei ihr iſt, ſo ſpricht er nicht mehr von Liebe, Beſtändigkeit und ehelichem Glück, ſondern von ſeinen glänzenden Geſchäften, Spekulationen und bedeutenden Vortheilen.