Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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bleiben, denn man war zu Ende Oktobers und bereits ſechs Monate in Villeneuve⸗St.⸗George. Eduard ſah mit Freuden dem Augenblick entgegen, wo man nach Paris zurückkehren wollen würde. Adeline machte ihm hierüber Vorwürfe; Madame Germeuil ſchwieg, aber ſie fürchtete für die Zukunft, denn ihre Hoffnungen und Wünſche bei der Verheirathung ihrer Tochter ſchienen ſich nicht beſtätigen zu wollen. Murville war ſchwach und unentſchloſſen, und überdies richtete ſich Adeline ganz nach ſeinem Willen. Ach, dachte die gute Mutter oft, meine Tochter iſt zu zärtlich, zu nachgiebig und ſanft, ſie iſt keine Frau für Eduard. Sie ſollte Herrin im Hauſe ſein, aber ſie kann ihn nur liebkoſen und ſeufzen!... und wird er dumme Streiche machen wollen, wird ſie ſich ihm nicht wider⸗ ſetzen können!... Wir wollen hoffen, daß es anders kommt.

Man iſt wieder in Paris angelangt. Hier denkt Eduard an nichts anderes, als an die Realiſirung ſeiner Pläne. Alle Tage geht er nach der Börſe und in die Kaffeehäuſer, wo ſich die Geſchäftsleute ver⸗ ſammeln; er ſchließt noch kein Geſchäft ab, aber er horcht hie und da, ſchwatzt mit Dieſem und Jenem und macht Bekanntſchaften; Dufresne findet ſich oft ein und hat Eduard verſprochen, ihn an ſeinen aus⸗ gezeichneten Spekulationen Antheil nehmen zu laſſen. Und geht es auch mit den Geſchäften nicht, ſo bringt man ſeine Zeit angenehm mit Lachen, Tagesneuig⸗ keiten, Geſprächen über Theater, Bälle, Moden, Con⸗ zerte und galante Abenteuer hin. Der Curs der