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die Männer haben in der Regel Unrecht, darauf nicht zu achten. Der einzige„den ich Dir jetzt geben will, iſt der, nicht zu leicht eine eng vertrauliche Verbin⸗ dung mit Jemanden zu ſchließen, den Du erſt ſeit acht Tagen kennſt. Freundſchaft ſoll vorſichtig ſein.— Aber Eduard iſt von zu gutem leichtgläubigen Cha⸗ rakter.— Ol ich kenne meine Leute... Ich ſtehe dafür, daß Dufresne's Freundſchaft mir ſehr nützlich ſein wird.— Wie denn?— Ei der Tauſend! ich werde es machen, wie er, um unſer Vermögen zu vermehren, werde ich auch ſpekuliren. Ich fühle übrigens ſehr wohl, daß ein Mann ohne Geſchäfte nicht leben kann. Wenn wir in Paris ſind, werde ich nicht vom Morgen bis Abend ſpazieren gehen, mich mit der Jagd und dem Fiſchfang abgeben.— Habe ich Dir das nicht geſagt, als Du Deine Anſtellung aufgeben wollteſt? erwiderte Mama Germeuil, aber damals wollteſt Du nicht auf mich hören.— Ei! liebe Mutter! wenn ich zwanzig Jahre hinter dem Bureautiſch ſitze, was habe ich am Ende davon?... vielleicht zwei Jahre vor meiner Penſionirung Bureau⸗ chef zu werden; eine ſchöne Ausſicht!... ſtatt deſſen kann ich jetzt ſehr reich werden— Wie Eduard, ſo gewinnſüchtig biſt Du auf einmal?— Ich bin nicht gewinnſüchtig, liebe Adeline; und wenn ichs wäre?.. unſere Familie kann ſich noch vermehren, und es iſt wohl zu rechtfertigen, an das Fortkommen ſeiner Kinder zu denken...— Ohne Zweifel... ohne Zweifel... verſetzte Madame Germeuil, aber oft ſetzt man das Gewiſſen aufs Spiel, um eitlen Paul de Kock. Xxx. 5


