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Dufresne noch nicht genau genug kennen gelernt!
1 63 und über alle die Freuden, die ihnen im kleinen Fa⸗ milienkreiſe noch bevorſtanden, unterhalten!... Mur⸗ ville ging die Trennung nahe, aber er lud Dufresne ein, ihn recht oft zu beſuchen, und die Zeit, die ſeine Geſchäfte ihm übrig ließen, wo möglich nur in Vil⸗ leneuve⸗St.⸗George zuzubringen. 5
Am Abend zog Adeline ihren Mann mit ſich in den Garten; ſie äußerte ihre Freude darüber, daß ſie nun wieder mit ihm allein ſein könne, ſie drückte ſeine Hände zärtlich in den ihrigen; ſie heftete auf ihn ihre ſchönen liebeathmenden Augen, und manch⸗ mal, wenn ſie ſich ſchon im Voraus von ihrem Mut⸗ tergefühle hinreißen ließ, machte ſie ihn auf die leiſen Bewegungen des kleinen Weſens, das ſie unter ihrem Herzen trug, aufmerkſam. Eduard aber war zerſtreut, und obwohl er auf ihre Fragen antwortete, ſchienen
doch ganz andere Dinge ihm im Kopf herumzugehen.
Adeline bemerkte das, ſeufzte und der Spaziergang
wurde früher als gewöhnlich beendigt.
Als man am andern Morgen beim Frühſtück ver⸗ ſammelt war, ſprach Eduard von Dufresne und dem Vergnügen, ſeine Bekanntſchaft gemacht zu haben. Es ſei ein ſehr liebenswürdiger Mann von Geiſt und Vermögen, dem es gar nicht fehlen könne, dereinſt ein ſeltenes Glück zu machen.—„Aber, mein Lieber, ſagt Adeline, es ſcheint mir, als habeſt Du Herrn — In der That, bemerkt Madame Germeuil, ich halte ihn für einen feinen Mann, er iſt in Geſell⸗ ſchaft ſehr angenehm und Madame Dolban kennt ihn


