Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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ich den Abend zuvor ſo glücklich verlaſſen hatte. Ih

trat in den Saal, wo Reiſende frühſtückten... Man erkannte mich nicht, und die Kellner wollten mich ſchon fortjagen, als ich meine traurige Geſchichte zum Beſten gab.

Der Wirth bedauerte mich, bot mir aber mein Zimmer nicht wieder an, worin ſich meine wenigen Effekten befanden, die nicht hinreichten, meine Zeche

zu decken. Ich blieb unbeweglich vor den Reiſenden

ſtehen; ich ſprach nichts mehr, aber zwei Thränen

xollten mir über das Geſicht, und mein Stillſchweigen

war beredter, als meine Worte es hätten ſein können.

„Nun, junger Freund, was wollt Ihr jetzt be⸗ ginnen,“ rief eine Stimme mir zu, die plötzlich in meinem Innerſten wiederhallte. Ich drehte den Kopf um und ſah zwei Militärs am Tiſche beim Frühſtück. „Mein Gott, mein Herr, erwiderte ich dem, der ſich für mich zu intereſſiren ſchien, ich weiß es nicht... ich habe keine Mittel mehr!— Keine Mittel! daran fehlt es nie, wenn man brav iſt und keine Schlech⸗ tigkeiten begangen hat Da ſetzt Euch, frühſtückt mit uns.. und faßt Muth; potz Blitz! in Eurem Alter muß man nicht verzweifeln.“

Dieſe Worte gaben mir meine ganze frohe Laune wieder; ich ließ mich nicht zweimal nöthigen und aß mit tüchtigem Appetit ein gutes Theil von dem Schinken und Käſe, woraus das Frühſtück der Militärs beſtand. Als ich ſatt war, fing jener wieder an:„Freund, Ihr habt Eure Eltern verlaſſen, um Thorheiten zu begehen, Euer erſter Fehler; Ihr habt Euch mit