Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Wie! was wollen Sie damit ſagen, Herr Sauvo⸗ geon? Genug davon, mein Lieber, ſtillt nur das Blut und erzählt dafür von dem Nachtwandler... Ihr ſagt alſo, er hat dieſe Nacht ſeinen Begleiter von der Kolik geheilt? Ich behaupte gerade nicht, daß er ihn geheilt hat, ſondern daß er die verbor⸗ genſten Sachen entdeckt hat, unter andern eine Terrine unter dem Bette des Gaſtwirths. Vielleicht eine Terrine, die man geſtohlen und einſtweilen da ver⸗ ſteckt hatte! Es iſt möglich, aber ſo viel iſt gewiß, er hatte ſogleich errathen, was darin war!... Donner und Wetter!... das iſt viel, nun, ich er⸗ rathe es jetzt auch. Nehmt etwas Vanillepomade.

Unſer alter Junge iſt friſirt und raſirt, und ſein Barbier verläßt ihn, um ſeine Geſchichte andern Kun⸗ den zu erzählen und von Neuem etwas hinzuzuſetzen. Es iſt eine gar zu ſchöne Sache damit, Neuigkeiten in Umlauf zu ſetzen und ſich damit bei den Leuten wohl daran zu machen.

Aber was Ihre Geſchichten anbelangt, Herr Autor, ſo ſind Sie gewaltig ſchwatzhaft und ſcheinen ein großes Vergnügen daran zu haben, alle Klat⸗ ſchereien einer kleinen Stadt auszukramen. Das doch ſchwerlich Bruder Jakob, der die Unterhaltung des alten Hageſtolzen mit ſeinem Barbier an Sans⸗ ſouci erzählt. Es iſt wahr, lieber Leſer, ich bin ſchuldig und verſpreche nicht mehr mitzureden, wenn Jakob erzählt, er ſoll daher ſogleich ſeinen Vortrag wieder aufnehmen.

Kaum waren wir aufgeſtanden und hatten wegen