Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Es kommt aber weſentlich darauf an, zu wiſſen, ob

ſie an Euch Gefallen findet. Warum ſollte ich ihr

nicht gefallen? Ihr ſeid zu jung. Sie glaubt,

ich ſei dreißig Jahre alt. Das iſt wahr, an das

habe ich nicht gedacht. So müſſen wir uns Mühe

geben, ſie in unſer Intereſſe zu ziehen. Ihr werdet

einſehen, mein lieber Jakob, daß ich meine Mitbelfer

haben muß, wenn ich in einer Stadt großen Erfolg

haben will. Wie? das iſt nothwendig? dann ſeid

Ihr eben auch nicht beſonders geſchickt, wie ich merke! Mein kleiner Jakob, Ihr fangt mit Euren Reiſen und luſtigen Streichen erſt an und kennt die Welt nicht; wenn Ihr ſie ſchon, wie ich, ſtudirt hättet, würdet Ihr wiſſen, daß die ſchlauſten Menſchen, um ihren Zweck zu erreichen, oft der Hülfe Anderer be⸗ dürfen, und das eben nenne ich Helfershelfer. Die Kaufleute verſtehen ſich, um ihre Waaren theuer zu verkaufen; der Intendant verſteht ſich mit den Lie⸗ feranten über die Bezahlung ihrer Rechnungen; die Höflinge verſtehen ſich darin, ihrem Fürſten den Speichel zu lecken und die Wahrheit zu verhehlen; ein junger Strolch verſteht ſich mit einer Ballettänzerin, einen reichen Generalpächter zu prellen; der Arzt verſteht ſich mit dem Apotheker, der Schneider mit dem Tuch⸗ händler, die Nätherin mit der Kammerjungfer, der Schriftſteller mit den Klatſchern, und dieſe verſtehen ſich unter ſich wieder darin, die Billets zu verwerthen, die ſie zum Applaudiren erhielten; die Wucherer ver⸗ ſtehen ſich, die Kurſe ſteigen und fallen zu laſſen, die Kabaliſten, einen Schriftſteller zu Grunde zu richten,