Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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die Bemerkung gema daß Schüchternheit und Un⸗ beholfenheit im Benehmen von allzugroßer An⸗ maßung herrühren; die Angſt, lächerlich und unpolirt zu ſcheinen, geben der Haltung das Verſchrobene, dem Geſicht dieſen komiſchen Ausdruck. Wenn Sie ſich davon überzeugen wollen, ſo betrachten Sie nur auf dem Theater einige von unſern jungen Schauſpielern näher, die gar nicht übel ausſehen und vielleicht recht gut ſpielen würden, wenn ſie nicht hauptſächlich mit ihren Haaren, ihrem Hemdkragen, ihrer Haltung und dem Eindruck, den ihre Fig ur auf den Zuſchauer macht, ſich beſchäftigten.

Meine Nachbarin ſetzte ihre Betrachtungen fort, und ich, meine lieben Leſer, würde ſie auch gern mit⸗ theilen, wenn mir nicht dabei auffiele, daß ihr nicht das Buch zur Hand genommen habt, um meine Un⸗ terhaltung mit ihr, ſondern die Abenteuer des Bruders Jakob kennen zu lernen. Ich kehre daher zum Cadran⸗ Bleu zurück. 3

Ihr wißt noch, daß man daſelbſt die Hochzeit des fünfundzwanzig Jahre alten, wohlgebauten und liebenswürdigen Eduard Murville feiert; aber ihr kennet noch nicht ſeine junge Frau; ich beeile mich, euch mit ihr bekannt zu machen; denn ſie iſt ſchön, ſanft, liebenswürdig und gut erzogen; man kann ſie nicht früh genug kennen lernen.

Adeline Germeuil iſt achtzehn Jahre alt, und beſitzt Alles, was anzieht und feſſelt: ſchöne Augen, blen⸗ dend weiße Zähne, feinen Anſtand, Jugendfriſche, Geiſt ohne Boshaftigkeit, Heiterkeit ohne Koketterie,

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