Erſtes Kapitel. Cine Hochzeit in Cabran⸗Bleg.— Die Famil e Murville.
Mitternacht hat geſchlagen; woher doch dieſes Freudengeſchrei, dieſer laute Jubel, dieſes Hellauf, dieſe Muſik, dieſe Geſänge, dieſer Lärm?... Haltet einen Augenblick auf dem Boulevard vor dem Cadran⸗ Bleu, macht es wie die guten Leute, welche allen Hochzeiten, allen Gaſtereien, die bei den Reſtaura⸗ teurs des Boulevard du Temple gegeben werden, beiwohnen, indem ſie vor den Fenſtern oder auf der Straße hin⸗ und hergehen, und auf dieſe höchſt er⸗ „quickliche Art und Weiſe der Ausſicht auf eine eng⸗ liſche Chaine, einen Walzer oder auf eine Milch⸗ Chokolade genießen; freilich riskiren ſie auch dabei, von den Vorübergehenden geſtoßen, von den Wagen mit Koth beſpritzt und von den Kutſchern angeflegelt zu werden.
Aber um Mitternacht ſind die Pflaſtertreter, die Gaffer oder Maulaffen(kurz, wie man dieſe Strolche benamſen will) längſt untergeſeſſen; vor dem Thore des Cadran⸗Bleu bleibt nichts mehr ſtehen, als die Fiaker oder Extra⸗Miethkutſchen, je nach der größeren oder geringeren Bedeutung, welche ſich die Eingela⸗


