Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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113 trotz ſeiner rohen Sprache, habe ich ihn in meine Dienſte genommen; aber er ſoll mein Haus nicht länger durch ſeine Gegenwart beſchimpfen.

Die Herzogin läutete, ein Bediente kam, zu die⸗ ſem ſagte ſie:Sagen Sie Goulard, daß ich ihm befehle, augenblicklich mein Haus zu verlaſſen.

Der Diener wollte ſich entfernen; die alte Dame rief ihn zurück, übergab ihm eine Börſe und fuhr fort:Man muß übrigens die Strafbaren nicht ohne alle Mittel entlaſſen; dadurch werden ſie zu neuen Vergehen gezwungen... Hier, geben Sie ihm die⸗ ſes, er ſoll aber unverzüglich mein Haus räumen. Und nun, ſagte ſie gegen Prosper gewendet, will ich mich mit Ihrem intereſſanten Schützling beſchäf⸗ tigen. Ich habe Ihre Adreſſe; Sie ſollen bald Nach⸗ richten von mir erhalten... Leben Sie wohl, mein Herr...

Die alte Dame reichte Prosper die Hand, der ſie zum Munde führte, indem er ausrief:Wie viel verdanke ich Ihnen, Frau Herzogin! wie gütig ſind Sie. Nein, mein Herr, nein... Sie ſind mir keinen Dank ſchuldig. Ich bin im Gegentheil Ihnen verbunden, weil ich es Ihnen verdanke, daß ich einen Menſchen aus meinem Hauſe gejagt habe, der es entehrte, und einer armen Waiſe, wie ich hoffe, das Erbtheil ihres Vaters zurückſtellen kann.

Prosper verbeugte ſich von Neuem und empfahl ſich bei der Herzogin. Während er durch den Hof ging, blickte er nach der Loge des Portiers; aber Goulard hatte ſich ſchon entfernt. Prosper ſtieg wieder Paul de Kock. XVIII. 8