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nachdem er den Verwundeten verbunden hatte, eben⸗ falls Troſt ein, indem er ſagte, es ſei durchaus keine Gefahr zu befürchten, in vierzehn Tagen werde der Patient vollkommen wiederhergeſtellt ſein.
Dann erſt konnte Pauline wieder lächeln, und Prospers Hand ergreifend, drückte ſie dieſelbe an ihr Herz und ſprach:„Ach! wenn Sie geſtorben wären, wäre ich Ihnen bald nachgefolgt!..— Liebes Kind! Wie ſehr geht mir Ihre Anhänglichkeit zu Herzen! — Wenn Sie Ihnen zu Herzen ginge, würden Sie Ihr Leben nicht ſo auf's Spiel ſetzen; warum haben Sie ſich geſchoſſen?...— Warum?... Ich ſchwöre Ihnen, daß ich es ſelbſt eigentlich nicht weiß.“
Die Klingel unterbrach dieſes Geſpräch. Der Be⸗ diente eilte herbei und ſagte:„Der General Blou⸗ mann wünſcht Sie zu ſprechen, Herr...“ O! mein Gott! rief Pauline aus, Ihr Bediente hat mir geſagt, daß Sie ſich mit dieſem General ge⸗ ſchoſſen hätten.. Kommt er abermals aus einem ſol⸗ chen Grunde?“ „Beruhigen Sie ſich, entgegnete Prosper lächelnd, ſo raſch geht das nicht; ich bin noch außer Stand, auf's Neue anzufangen... Laſſen Sie mich den Be⸗ ſuch des Generals empfangen... ich bitte Sie.“ Nur ungern willigte Pauline ein, ſich zu entfer⸗ nen. Kaum hatte ſie Prospers Zimmer verlaſſen, ſo trat der General ein, eilte auf den Verwundeten zu, packte ihn beim Kopfe, küßte ihn einmal über das andere und rief aus:„Ach! das Kreuz⸗Donnerwet⸗ ter!... mein armer Prosper!... welches Vieh bin


