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liebenswürdig... und ganz ungeziert iſt... ſie muß ausgezeichnet hübſch geweſen ſein, iſt jetzt noch er⸗ träglich... ihre Erziehung ſcheint etwas vernachläſ⸗ ſigt, ſie wird Dich, aber herzlich empfangen. Der General gibt oft Abendgeſellſchaften, große Eſſen, Bälle: wohlan! dort findeſt Du vielleicht, was Du für Dein Fräulein ſuchſt.“
„Ich danke Ihnen, mein lieber Oberſt; dieſen Abend will ich Sie abholen und mit Ihnen gehen. — Um acht Uhr... eine militäriſche Stunde.— Es bleibt dabei.“
Abends verabſchiedete ſich Prosper, nachdem er ſich in großen Staat geworfen hatte, von Paulinen. Dieſe, welche es nicht gewöhnt war, ihren Beſchützer ſo prächtig gekleidet zu ſehen, fragte ihn lächelnd: „Gehen Sie auf den Ball, lieber Freund?— Nein, meine theure Pauline: wenn ich auf den i ſo würde ich Sie eingeladen haben, mich z ten.— Ich danke Ihnen; denn ich hätte es an ſchlagen.— O! das ſind Redensarten!... ke
nicht daran.— Sie wiſſen wohl, daß ich die. die großen Geſellſchaften nicht liebe... und mich voll⸗
kommen glücklich in dem ruhigen Leben fühle, wel⸗ ches ich in Ihrer Nähe zubringe...— Und ich bin Anſicht, daß dieſes nicht der Fall ſein kann... In Ihrem Alter wünſcht man tauſend Dinge, und wagt nicht ſie zu begehren.— Was ſollte ich auch wün⸗ ſchen? Sie ſind ſo gütig gegen mich!— Ol ich merke es wohl... Seit einiger Zeit ſind Sie nicht mehr ſo heiter wie früher, Sie ſeufzen oft... Sie
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