Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Wie! er hat mich nicht erkannt? Alſo gegen ein fremdes Frauenzimmer wollte er ſich... ſo etwas erlauben? Ha! das Ungeheuer! er verdiente wohl... das ſoll er mir übrigens büßen... Wo führſt Du mich hin, Bürger? In Dein Haus, denke ich. O! noch nicht... ich möchte nicht vor Nacht heimkommen. Ich fürchte mich vor einem neuen Auf⸗ tritt, wenn man mich in dieſem Koſtüm in meinem Quartier ſähe. Ich habe mich nicht zu Hauſe ange⸗ zogen, ſondern bei einer meiner Freundinnen. Nun! ſoll ich Dich zu Deiner Freundin hinführen? Sie iſt vielleicht nicht zu Hauſe... Wenn Du keine Eile haſt, ſo ſage zum Kutſcher, er ſoll uns ins Boulo⸗ gner Wäldchen führen... Es wird bald Nacht ſein, dann kehren wir nach Paris zurück. Prosper war geneigt, Alles zu thun, was der jungen Frau angenehm ſein konnte, denn er fand ſie ſehr verführeriſch in ihrem griechiſchen Koſtüm. Er befahl folglich dem Kutſcher nach dem Boulogner Wäldchen zu fahren. Da ſich Euphraſia nicht mehr fürchtete, ſo kehrte auch ihre Heiterkeit und Koketterie zurück; ſie gab ſich Mühe, ſich in ihr Mäntelchen einzuhüllen, aber die geringſte Erſchütterung des Wa⸗ gens derangirte ihre Bedeckung und hob bisweilen einen Theil ihrer Tunika in die Höhe. Dann lachte Euphraſia wie eine kleine Närrin und Prosper ſuchte ſie zu bedecken, damit ſie nicht friere; aber er griff es ungeſchickt an, und wurde nie damit fertig. Un⸗

terdeſſen brach die Nacht herein und es fing an kühl

zu werden. Prosper zog alle Fenſter des Gefährtes