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her, die aber nicht das Mindeſte bedeckt... Geht, geht, Bürger, das Frauenzimmer iſt hübſch, es iſt ſchon der Mühe werth, ſie zu ſehen.“
„Ol beim Kuckukl ich wäre entzückt, eine zu ſehen! rief Picotin aus; das iſt ein Beweis, daß Romulus mich nicht belogen hat. Es iſt aus, die Weiber wer⸗ den Griechinnen... Wir wollen dieſe einmal ſehen!“
Picotin zog ſeine Begleiter mit ſich, ſtieß die Vor⸗ übergehenden auf die Seite, drang durch die Menge und bemerkte endlich in einer Entfernung von dreißig Schritten die moderne Athenienſerin, welche mitten unter der Menge ganz allein und ungenirt ſpazieren ging, und durch die Wirkung, die ihr Koſtüm hervorbrachte, durchaus nicht außer Faſſung zu gerathen ſchien.
„ Donnerwetter! ſie iſt hübſch gebaut, rief Pius⸗ tin aus; ſchöne Beine... Waden... Hüften.. man das Alles ſo gut ſieht!...— Sie hrint in dieſem Koſtüm nicht verlegen zu ſein! verſetzte Pou⸗ pardot, und doch iſt es raſend unſchicklich!“
„Das iſt wahr, ſagte Picotin, aber es iſt ſehr aufmunternd!.. beim Henker! jetzt finde ich Geſchmack an den Griechinnen.. Ich ſehe das Angeſicht dieſer hier nicht... aber von der Seite iſt ſie prächtig.. Was ſagt ihr dazu, Bürger?— Sie iſt gebaut, wie ein Engel! rief Poupardot aus.“
Prosper antwortete nichts, er zuckte nur mit den Achſeln.
„Vorwärts, vorwärts! ſchrie Picotin, ich will ihr Angeſicht ſehen; ich muß mich überzeugen, ob Alles, was man uns zeigt, eben ſo feſt als ſchön iſt.“


