Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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ihre Hand zurück, die der junge Mann noch in ſei⸗

nen Händen hielt. Prosper bewaffnete ſich mit Muth;

der iſt auch nöthig, um den Thränen eines jungen und hübſchen Mädchens zu widerſtehen, das uns um

Gegenliebe bittet.

„Leben Sie wohl, Jeannette, ſagte er, glauben Sie mir ſicher, daß ich ſtets die aufrichtigſte Freund⸗ ſchaft für Sie empfinden werde. Sollte ſich einſt das Schickſal günſtig für mich geſtalten, und ich Ihnen nützlich ſein können, ol ſo ſuchen Sie mich auf, ſuchen Sie mich eilends auf, Jeannette, und Sie werden einſehen, daß Prosper Ihr treuſter Freund iſt. Bis dahin kehren Sie zu Durouleau zurück.“

„Nein, ich werde nicht dorthin zurückkehren, ent⸗ gegnete das junge Mädchen; denn jetzt, wo Sie nicht mehr dort ſind, wäre es zu traurig für mich, ich würde weinen in Ihrem Zimmer... und das wäre nicht das beſte Mittel, Sie zu vergeſſen... Leben Sie wohl, Herr Prosper... ſuchen Sie Ihr ſchönes Fräulein... ich finde vielleicht auch einen ſchönen Herrn, der ſich meiner annimmt.“

Beim Schluſſe dieſer Worte wendete ſich das junge Mädchen ab, entfernte ſich haſtig und bedeckte iyre Augen mit dem Taſchentuch.

Prosper iſt einen Augenblick verſucht, Jeannetten nachzulaufen, daß er ſie tröſte; aber er beſann ſich, er überlegte, wie doch eigentlich nicht er es geweſen,

der dem Mädchen nachgeſtellt hatte, ſie zu verführen;

daß vielmehr ihr Unglück ihr eigener Fehler ſei, er ſich keinen Vorwurf zu machen habe, und was dergleichen

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