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Plätze bezahlt... Wenn ich nicht genug gegeben habe, ſo nimm, hier ſind Thaler, ich kann noch mehr be⸗ zahlen, aber in den Gängen bleibe ich nicht ſtehen.“
Damit hatte der junge Mann bereits die Thüre geöffnet; ohne über die Menſchenmenge zu erſchrecken, die den Eingang des Orcheſters anfüllte, ſtieß er mit dem Ellbogen rechts, mit der Fauſt links, und ver⸗ ſchaffte ſich auf ſolche Weiſe Bahn, während die von ihm geſtauchten Perſonen ſchrieen:
„Aber, Bürger, nimm Dich doch in Acht... Du trittſt mir auf den Fuß.“
„Bürger, Du bohrſt mir Deine Fauſt in meinen Rücken... Ich will hoffen, daß es nicht abſichtlich geſchieht.“
„Glaub, was Du willſt, mir gilt's gleichviel,“ murmelte Prosper, und fuhr fort die Andern zu tre⸗ ten und zu ſtauchen.
„Haſt Du Deinen Platz im Orcheſter, Bürger? — Möglich!— Dann tritt man aber im Zwiſchen⸗ akt ein und nicht, wenn das Stück ſchon angefangen hat; ſo ſtört man das Schauſpiel nicht...“
Prosper drängte ſich immer weiter vor; er war bereits bis zu den Sitzen gekommen, er ſtrebte aber in die Mitte des Saales, weil er hoffte, von dort aus Goulard entdecken zu können. Nun ſchlüpfte er durch die Reihen der Sitzenden, tappte ihnen auf die Füße, achtete weder die Klagen des Einen noch das Fluchen der Andern, bis das Parterre, welches end⸗ lich müde war, dieſen Menſchen mit der ungeheuern Mütze in den Reihen des Orcheſters ſpazieren gehen


