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Zum Glück für Prosper, dem es nie einfiel, daß man auch Geld brauchen könnte, hatte ſein freigebi⸗ ger Wirth ſtatt ſeiner daran gedacht und dem Jüng⸗ linge eine Thalerrolle in die Jacke geſchoben. Dieſer bemerkte es mit Vergnügen, als man ihm ſein Bil⸗ let abforderte; glücklich, hier auf kein Hinderniß zu ſtoßen, nahm er einen der erſten Plätze und trat in den Saal, als eben das neue Stück begann.
Das Haus war voll; denn ſogar mitten in dieſen Schreckenstagen, wo Jeder für ſich ſelbſt und die
Seinigen zittern mußte, behielten die Franzoſen ſtets
ihren Geſchmack am Theater bei; ſie verlangten Schau⸗ ſpiele nach den Blutgerüſten; des Morgens hatte man gezittert, Abends beluſtigte man ſich; man konnte noch über die Vaudevilles lachen, die ſich leichte Scherze über die Mißbräuche des Tages erlaubten; Piis, Barre, Radet fingen an, ihren Ruf und glück⸗ liches Triumvirat zu begründen; kurz, die große öffentliche Noth ſtörte die großen Erfolge auf dem Theater nicht, denn der Räuberhauptmann Ro⸗ bert hatte ungeheures Glück gemacht und Niko⸗ demus im Monde wurde zweihundertmal auf⸗ geführt.
Prosper ging in den Gängen des Saales auf und ab und verlangte, daß man ihm eine Loge auf⸗ ſchließen ſolle.
„Es gibt keinen Platz mehr!“ antworteten ihm die Logenaufſchließerinnen.
„Keinen Platz mehr! Donnerwetter! ich muß ei⸗
nen haben, denn ich habe ein Billet dazu, und laſſe


