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phraſia... Unartiger!...— Sie haben Beſuch, ich gehe.“ 1
„Ei! aber Sie kommen doch hoffentlich ein ander Mal wieder 2. Denken Sie auch an mich, Un⸗ dankbarer, an mich, die Sie nie vergeſſen hat?“
„Ja, ja, ol ich werde Sie bald wiederſehen... Leben Sie wohl!“ Damit entfernte ſich Prosper eifrigſt, indem er dachte:„Wahrhaftig, ich bin froh, daß Madame Picotin morgen nicht am Mittageſſen Theil nehmen wird, und ich werde ſicher den Fuß nicht mehr bei ihr abſetzen, damit ſie nicht an einen Beſuch bei mir denkt; denn ich bin der Anſicht, daß Euphraſia's Geſellſchaft durchaus nicht für meine theure Pauline taugen würde. Wenn man eine Blume bei ſich hat, muß man dafür ſorgen, daß ſie keine jener ſchädlichen Lüfte berühre, die ſie entblättern könnten.“
Am folgenden Tage hatte Alles bei Prosper, der ſeine Freunde würdig empfangen wollte, ein feſt⸗ liches Anſehen; und die hübſch gekleidete Pauline ver⸗ trat ſchon mit Grazie die Stelle einer Hausfrau.
Maximus langte zuerſt an, dann kam Poupardot mit ſeiner Frau und ſeinen beiden Söhnen, deren erſtes Wort beim Eintritt war:„Wird man bald eſſen?“
Maximus küßte Eliſa und ihren Gatten; ſogar ihre beiden Kinder, obgleich Herr Navet höchſt mür⸗ riſch ausſah, weil er kein Gedeck für ſich bemerkte, und ſein jüngerer Bruder ein unaufhörliches Bedürf⸗ niß, ſich zu ſchneuzen, äußerte. Aber Poupardot war


