Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

112

ich beauftragt bin, jeden ihrer Schritte, ihre mindeſte Handlungen zu beobachten, da ſie im Verdacht ſteht, eine verbrecheriſche Korreſpondenz mit dem Auslande zu unterhalten, und wenn ſie verhaftet wird, ſo hört die Korreſpondenz auf und man entdeckt nichts... während, wenn man thut, als ob man gar kein Aug' auf ſie habe, und doch insgeheim ihr geringſtes Thun überwacht, man das ganze Gewebe der Verſchwörung . wenn eine ſolche ſtattfindet... entdecken kann. Hm? begreifſt Du's jetzt? Ah! Bravo! riefen alle

Tiſchgenoſſen. Nun, das i*ſt ein Unterſchied, und jetzt

verſtehe ich Dich, verſetzte Ducroquet. Er hat ſich abermals zu erkennen gegeben, ſagte Benedikt zu Durouleau. Ich habe es doch errathen; er iſt hier⸗

her geſendet worden, um die Ariſtokraten, die Ver⸗

dächtigen zu beſpioniren.

Nun laßt uns trinken! rief Prosper. Und

während ſeine Blicke auf einen ſchönen türkiſchen Säbel fielen, der an der Wand aufgehängt war,

trat er vom Tiſche weg, betrachtete den Säbel und

hängte ihn an ſeinen Gürtel, indem er ſprach: Sacker⸗ lott! Bürger Durouleau, das iſt ein hübſcher Säbel...

Ja, er ſtammt von einem Marquis, der behaup⸗

tete, ſeine Ahnen hätten ihn aus Paläſtina mitge⸗

bracht.. Und das ſind auch ſchöne.. prächtig

damascirte Piſtolen, fuhr Prosper fort, ein paar Piſtolen zur Hand nehmend, die auf einem Bücher⸗ ſchranke lagen. Sie ſtammen aus dem gleichen Hauſe wie der Säbel!

Prosper ſteckte die Piſtolen in ſeinen Hoſengürtel,