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Prospers Worte einen ziemlich ſtarken Eindruck des Entſetzens gemacht zu haben ſchienen.
Die Köpfe erhitzten ſich allmälig, man ſprach über Politik, Jeder ſchlug Geſetze zur Sicherſtellung der Republik vor, Jeder wollte nach ſeiner Weiſe eine Regierung einführen; dann kam endlich der Au⸗ genblick, wo man ſich gegenſeitig nicht mehr verſteht, weil Alles zugleich ſpricht.
Inmitten dieſes Tummultes beherrſchte Prospers Stimme ſtets die übrigen; er ſchrie lauter, als alle Andern, er wußte aus Erfahrung, daß bei Vielen derjenige, der den ärgſten Lärm macht, der die beſte Lunge, das lauteſte Organ hat, es iſt, dem man am meiſten Verdienſt zuerkennt. Er hatte von der Natur eine vorzügliche Bruſt und eine jener biegſa⸗ men Stimmen erhalten, die man nach Willkür dämpfen oder verſtärken kann, und verſtand es, dieſen Vorzug mit Glück zu benützen; er ſetzte ſeine Zuhörer in Staunen, betäubte ſie und brachte ſie außer Faſſung; Ducroquet ſelbſt war gegenüber von ihm nur ein Knabe; wenn der Rothgerber die Stimme erhob, ſo überſchrie ihn Prosßer mit Flüchen, Geſang oder ſchallendem Gelächter. Auch that der Wein bei ihm, wie bei den Andern, ſeine Wirkung, er ſchwatzte was ihm in den Kopf kam, da aber ſeine unbedeutend⸗ ſten Worte mit einem ſo gebieteriſchen Ton und einem ſolchen Nachdruck ausgeſprochen wurden, daß der Ge⸗ ſellſchaft hätte das Trommelfell zerſpringen mögen, ſo lachte man hell auf über ſeine Scherze, billigte alle ſeine Vorſchläge und würde ihn nach jedem Glas


