Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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dachte:„All dieſe Leute ſehen aus, als ob ſie mich verhöhnen wollten... und das langweilt mich... Alles wohl erwogen, war mein Pathe kein Dummkopf... und ich werde ſeine Erbſchaft nicht verachten... Um ihr Ehre anzuthun, will ich gleich eine der mir hin⸗ terlaſſenen Hoſen anziehen... Meine Beinkleider ſind zudem gerade ſchmutzig und abgetragen... dieſe werden mich ein wenig herausputzen... Aber wo ſoll ich meine Toilette machen?... ich kann doch meine Hoſen nicht auf der Straße wechſeln... ich könnte zwar zu meinem verſtorbenen Pathen hin⸗ gehen... aber er iſt todt, und ſeine Dienerin liebe ich nicht... ich werde nie wieder einen Fuß in ſein Haus ſetzen. Wenn ich aber kein gaſtliches Lager in Melun finde... ſo kann ich nicht lange dort ver⸗ weilen... denn meine Baarſchaft reicht kaum für einen Tag in einem Gaſthofe hin... und wenn ich nur einen Tag dort bleibe, ſo habe ich nicht Zeit genug, Camilla zu begegnen... und ihr auf dem Spazier⸗ gang nachzufolgen! Teufel! All' das hätte ich vor meiner Abreiſe denken ſollen... Aber wenn ich auch daran gedacht hätte, ſo würde ich doch keinen Kreuzer mehr daheim gefunden haben... Meine Freunde ſind nicht reich! Es gibt nur einen Menſchen, der mir hätte einen Dienſt leiſten können... und dieſer hätte ihn mir nicht verweigert, wenn ich ihn darum erſucht hätte! Das iſt der gute Holländer, der Bürger Der⸗ brouck... aber er hat mir ſchon ſo oft ausgeholfen! und es iſt nicht anſtändig, Geld zu entlehnen, wenn man weiß, daß man es nicht mehr zurück erſtatten kann.“

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