Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Blicke auf das Schloß, wo ihr in ſo kurzer Zeit

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Urſache ſeiner Flucht fragt?... Hal tauſend Schwa⸗ dronen! ich glaube, ich fürchte mich jetzt eben ſo ſehr vor dem Anblick meines Oberſten, als ich vor 1 einer Weile ungeduldig war, mich an ſeinen Hals zu werfen.

Endlich bedachte er, daß er mit Hülfe des Oberſten und d'Ormeville's Heinrich leichter ent⸗ decken könne, und ſie alsdann Alle vollkommen glücktich wären. Durch dieſe Betrachtungen be⸗ ruhigt, verſuchte er auch Pauline zu tröſten, was ihm ohne Mühe gelang. Der Glaube an ſeine Gründe machte ihr zu viel Vergnügen, als daß ſie ihn hätte bekämpfen wollen.

Die zwei Tage verſtrichen, und Frank, von Müller mit den Zurüſtungen zur Reiſe beauftragt, meldete, daß der Reiſewagen vorgefahren ſei.

Nun, ſo reiſen wir, ſprach Müller und ſchickte nach Pauline. Mittlerweile ſtudirte er eine Rede für ſeinen Oberſt ein; denn er fürchtete den erſten Augenblick des Zuſammentreffens. Er ging im Hofe auf und ab, trat unter das Thor, ſchaute hinaus ins Freie und ſprach bei ſich ſelbſt: Wo iſt jetzt dieſer böſe Geiſt?... was treibt er jetzt? Ha! wenn er ſein Glück kennte!.. Aber nein, er läuft lieber ins Weite und läßt mich fluchen, als daß er zu mir zurückkommt... Dieſer Zögling hat mir ſchon manchen Knoten aufzulöſen gegeben. 4.

Bald kam Pauline herab; ſie warf wehmüthige