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„Dies iſt die beſte Art, Zerſtreuung zu ſinden, ſprach er; ſehen Sie einmal, werfen Sie einen Blick auf dieſe herrliche, ſich nun vor unſern Augen ausbreitende Landſchaft!... ſehen Sie die unge⸗ beuern Einöden des Schwarzwaldes, der ſich fern⸗ hin über Freudenſtadt erſtreckt; hier das hübſche Städchen Offenburg, das wir hinter uns laſſen, um uns in dieſe grünen Wieſenthäler zu vertiefen! ſehen Sie die Vögel, welche die Wiederkehr des Frühlings ſingen! die Landleute, welche ſich wieder an ihre Feldarbeiten machen!... Das Alles erhebt das Gemüth und ſtattet mich mit einer Beredtſamkeit aus, deren ich mich nie fähig gehalten hätte!...“ Heinrich lächelte, und Müller, erfreut, daß er denſelben für einen Augenblick ſeinem düſtern Sinnen entriſſen hatte, ſpann ſeine Rede über die Schönheiten der Natur weiter aus. Während Heinrich dieſen Vorſtellungen lauſchte, gewahrte er, daß ſie, ohne darauf Acht zu haben, auf die Straße nach Schloß Framberg geriethen. Er hütete ſich wohl, es ſeinem Begleiter bemerk⸗ lich zu machen; doch nicht lange, ſo nahm dieſer es ebenfalls wahr.„Ho! ho! rief er, plötzlich ſein Pferd anhaltend, ich ſehe, daß ich Sie mit meinen Reden nicht den rechten Weg führe! Donnerwetter! Wir müſſen wieder umkehren...— Warum denn, lieber Müller?— Weil meine Abſicht nicht iſt, Sie nach dem Schloß meines Oberſten zu geleiten.— Ach, Müller! es wiederzuſehen hätte mir indeß große Freude gemacht!— Möglich, mein Herr;


