Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Dauer ſein:Aber, fügte er hinzu, da ich eben ſo ſehr wünſche, daß wir uns eines Tages wieder zuſammenfinden, lade ich Sie ein, wenn Sie der Zufall in die Nähe meines Wohnorts führt, nicht zu vergeſſen, daß Sie in Heinrich von Framberg einen Freund haben, der ſich glücklich ſchätzen würde, Ihnen noch einmal nützlich ſein zu können. Heinrich von Framberg!... rief der Unbekannte aus; wie? Sie wären der Sohn des Oberſten Framberg? Gewiß! Warum dieſe Ueberraſchung? Sollten Sie etwa meinen Vater kennen? Ich habe viel von ihm gehört: der Ruf ſeiner Tapfer⸗ keit und ſeiner Thaten iſt zu mir gedrungen. Nun gut! ein Grund mehr, auf das Schloß zu kommen, ich bürge Ihnen für gute Aufnahme. Der Fremdling dankte Heinrich; der Name Framberg hatte eine Aufregung in ihm hervorge⸗ bracht, welche den Blicken unſers Helden nicht entging, aber er wagte nicht, ihn um die Urſache zu fragen, und ſie ſchieden von einander mit wie⸗ derholten Verſicherungen der aufrichtigſten Freund⸗ ſchaft.. Heinrich trat in die Herberge, wo er ſich ein

Zimmer anweiſen ließ; hier dachte er über ſein ſonderbares Abenteuer und ſeine neue Bekannt⸗ ſchaft nach. Der Altersungleichheit zwiſchen Hein⸗ rich und dem Fremden ungeachtet, fühlte ſich jener doch mit Bruderliebe zu ihm hingezogen, und er bedauerte ſehr, daß er vergeſſen hatte, ihn um ſeinen Namen zu befragen. Unter ſolchen

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