Teil eines Werkes 
4. Th. (1843)
Entstehung
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hervorgebracht haͤtte. Aber Cherubim war in dieſer Be⸗ ziehung noch nicht ſehr erfahren, uͤberdies bekuͤmmert ſich ein Verliebter nicht um ſolche Kleinigkeiten; er achtete nur auf Chichette's huͤbſches Angeſicht, welche daſſelbe gruͤne Sammet⸗Baret vom Cirkus auf dem Kopf hatte und ihm beim Eintritt anmuthig zulaͤchelte, indem ſie ausrief:

„Ach! Sie da! es iſt ein Gluͤck... denn ich lang⸗ weilte mich allmaͤlig hier in der Einſamkeit recht ſehr!“

Durch dieſen Empfang ermuthigt, ſetzte ſich Cheru⸗ bim neben die junge Frau und ſagte in zaͤrtlichem Tone zu ihr:

„Ach! Madame, Sie verzeihen mir alſo, was ich im Uebermaß meiner Liebe zu unternehmen gewagt? Sie willigten alſo darein, ſich meiner Ehre anzuvertrauen.. und den zu fliehen... der... kurz, den Herrn, der mir ſo haͤßlich ſchien, und der ſicher nicht wuͤrdig iſt... Sie.. Sie...

Cherubim, der nie ſo viel auf einmal geſprochen hatte, hielt inne, und wußte nicht mehr, wie er endigen ſollte, aber Chichette ließ ihm keine Zeit, und fiel ihm ſchnell in die Rede:

„Ja! ja!... ich bin meinem Tyrannen entflohen... aber ſprechen wir von etwas Anderem!“

Sie will nichts mehr von ihrem Gatten hoͤren, dachte Cherubim, ſie will von etwas Anderem unter⸗ halten ſein... von meiner Vöeie, ohne Zweifel.. ſie iſt reizend.

„Somit,“ begann der junge Verliebte,„bereuen Sie

es nicht, Ihr Gluͤck in meine Haͤnde gelegt zu haben.. Paul de Kock. VIII. 2