Teil eines Werkes 
4. Th. (1843)
Entstehung
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Der alte Diener erſchien, machte ein langes Geſicht und warf zornige Blicke auf Darena; Cherubim befahl ihm, einen Fiaker zu holen.

„Der gnaͤdige Herr nimmt alſo ſein Cabriolet nicht?“ brummte Jasmin mit Erſtaunen.

„— Demnach!“ rief Darena uͤber Jasmin's Miene

lachend aus,„da Euer Herr einen Fiaker verlangt, wird

er ſein Cabriolet nicht nehmen, vorwaͤrts, alter Scherbe

.beeilt Euch, wenn's moͤglich iſt.“

— Alter Scherbe!...“ murrte Jasmin, ſich ent⸗ fernend, vor ſich hin... noch eine Grobheit, und ich ſoll das Alles verſchlucken!... ich fuͤrchte ſehr, dieſer ſchlechte Kerl verderbt meinen jungen Herrn... ich mochte wiſſen, warum er ihn veranlaßt, einen Fiaker zu nehmen, da er doch ein Tilbury und ein Cabriolet hat.“

Indeſſen beſorgte Jasmin den ihm ertheilten Auftrag, und der Fiaker wartete; Cherubim ging mit Darena hinab, und ſie ſtiegen beide in den Wagen, den der alte Diener mit verdruͤßlicher Miene wegfahren ſah.

Darena ertheilte dem Kutſcher die Weiſung, wo er ſie hinfuͤhren ſollte; man hielt nach einer ziemlich langen Fahrt vor einem elend ausſehenden Hauſe, das vor der Barriere de la Chopinette auf den aͤußern Boulevards liegt.

„Hier iſt es,“ ſagte Darena, aus der Chaiſe ſprin⸗ gend. Cherubim betrachtete das Haus, welches nur ein Stockwerk und zwei Fenſter im Erdgeſchoſſe hatte, und rief aus:

„Dieſes Haus iſt eben nicht elegant!“

„Das Innere iſt ſehr reinlich,“ entgegnete Darena.