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zu erlangen; die Gelegenheit dazu ließ nicht lange auf ſich warten.
Der Gärtner, müde, zu ſehen, daß ſeine Vor⸗ ſtellungen zu nichts fuͤhrten, entſchloß ſich, ſein Experiment zu wiederholen, um dem jungen Hein⸗
rich ſeine Reitkünſte im Garten völlig zu entlei⸗ den; und damit ihn die Luſt nicht anwandle, ſpä⸗ ter aufs Neue zu kommen, dachte er, es werde nicht übel ſein, wenn er die Doſis verdreifache und die Sache dadurch wirkſamer mache.
Wie aber es anſtellen? das wenige Pulver, das er im Schloß hatte auftreiben können, war bei der erſten Exploſion verbraucht worden⸗ Nach einigem Nachſinnen dachte er⸗ Müller müſſe eine mehr als zur Ausführung ſeines Planes hinrei⸗ chende Quantität beſitzen und er wolle einen Augen⸗ blick ſeiner Abweſenheit benützen, um den Bedarf zu holen.
Es ſtand auch wirklich nicht lange an, bis Müller berabkam, wo er unſern Mann um das Schloß herumſchleichen ſah. Müller that, als ob er, ohne etwas zu ahnen, weiterginge; aber nach einigen Schritten kehrte er um und folgte dem Gärtner leiſe. Dieſer nicht ahnend, daß man ihm folge, trat in das Zimmer, nahm die für nöthig erachtete Ouantität Pulver und eilte ſchnell in den ten zurück, wobei er über den nenen Streich, den er unſerem Huſarenzögling zu ſpielen im Begriff war, in den Bart lachte.
Aber Müller hatte Alles geſehen! und da er


