Teil eines Werkes 
3. Th. (1843)
Entstehung
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Mann. Ich komme nicht, um Ihnen ſchandbare Antraͤge zu machen... retro satanas!... das heißt: ich habe nur rechtſchaffene Abſichten. Ich biete Ihnen meine Hand, mein Herz, meinen Namen, meinen Rang und meinen Titel an... nur wollen wir noch zwei Jahre warten, bis wir zur Ehe ſchreitenz ich werde meine Leidenſchaft bis dorthin gewaltſam in den Schranken halten; dieſe Zeit brauche ich, um ein huͤbſches Suͤmmchen zu erſpa⸗

.. Sie legen Ihren Gehalt, Ihre Erſparniſſe auch dazu... man iſt mit Ihren Leiſtungen im Hauſe ſehr zufrieden, Sie haben daher wahrſcheinlich ein betraͤchtliches Neujahrsgeſchenk zu erwarten; das Alles werfen wir zu⸗ ſammen, kaufen in der Naͤhe von Paris ein kleines Haͤus⸗ chen... ich nehme zum weiteren Auskommen einige Zoͤg⸗ linge auf; wir halten einen Hund, eine Katze, Huͤhner, genießen aller Suͤßigkeiten des Lebens und erfreuen uns mit Honig und Gewuͤrzwein verherrlichter Tage der Liebe.“

Waͤhrend dieſer Anrede hatte Louiſe die auf ihrem Knie ruhende Hand zuruͤckgeſtoßen, ihren Stuhl wegge⸗ ſchoben und war, ſobald Herr Gerondif zu ſprechen auf⸗ gehoͤrt hatte, aufgeſtanden, um ihm mit hoͤflichem, aber entſchiedenem Tone zu erwidern:

„Mein Herr, ich danke Ihnen fuͤr die Güte, mir, einem armen, namen⸗ und familienloſen Maͤdchen, den Titel Ihrer Frau angeboten zu haben, aber annehmen kann ich ihn nicht. Ich begreife, daß mich Herr Cheru⸗ bim nicht mehr liebt, und es war in der That thoͤricht von mir, mir einzubilden, daß er in Paris, in der großen Welt, im Schooße des Vergnuͤgens lebend, ſich meiner erinnern ſollte; aber, bei mir, o! da iſt's ein großer